Bezirksfischereiverein Viechtach e. V.

Petri Heil im Viechtacher Land

Vereinsvorschriften

1. Oberste Grundsätze eines jeden Fischers sind Waidgerechtigkeit und Kameradschaft am Wasser.

2. Jeder Erlaubnisschein-Inhaber ist verpflichtet, über seine Fänge sofort nach dem Anlanden Buch zu führen. Jeder gehälterte Fisch ist einzutragen (Ausnahme: bis zu fünf Köderfische).

Ist bei einer Fischart die erlaubte Menge erreicht, so ist das gezielte Angeln auf dieselbe Art verboten. Beißt zufällig im Zuge des Weiterfischens auf eine andere Fischart ein Fisch der vorher gefangenen Art, so ist dieser unverzüglich und schonend in das Gewässer zurückzusetzen.

Die Jahreskarte muss dem Verein am Jahresende zurückgegeben werden. Bei Nichtbeachtung wir die Karte für ein weiteres Jahr nicht ausgestellt. Eingereichte Jahreskarten werden vertraulich behandelt.

3. Es ist für die zu erwartenden Fischarten geeignetes Angelgerät in einwandfreiem Zustand zu verwenden.

Unter anderem sind generell mitzuführen:

a) Maßband und Kugelschreiber für Fangbuch

b) Hakenlöser oder Lösesperre

c) Rachensperre ohne Spitzen

Angelgerät, -zeit, -ort und -köder sind grundsätzlich so zu wählen, dass nach Möglichkeit keine gerade geschonten oder untermaßigen Fische gefangen werden.

4. Es darf mit zwei Handangeln gefischt werden, davon eine Raubfischrute.

5. Unbeaufsichtigte Handangeln werden als herrenlos eingezogen.

6. Das Angeln von Ruderbooten aus ist nur vom Campingplatz Müller (Altwassereinlauf) bis zur Staumauer des Höllensteinsees erlaubt. Das Schleppen mit Motoren ist verboten.

7. Alle Erlaubnisscheininhaber sind berechtigt und verpflichtet, sich durch Vorlage des Erlaubnisscheines gegenseitig auszuweisen. Den Aufsichtspersonen sind auf Verlangen Erlaubnisschein, die unter Punkt 3 aufgeführten Gerätschaften und Papiere sowie gefangene Fische vorzuzeigen. Das gilt auch dann, wenn der Fang im Gepäck oder Fahrzeug verwahrt wird.

8. Verkäufe bzw. Vertauschen gegen andere Vorteile der gefangenen Fische sowie Verfüttern (z. B. in Fischteichen) sind verboten.

9. Jedes Vereinsmitglied ist angehalten, festgestellte Verstöße gegen die Vereinsordnung und Satzung unverzüglich schriftlich der Vorstandschaft mitzuteilen.

10. Es dürfen keine Abfälle liegengelassen werden.

11. Das Fischen ist zehn Meter unter- und oberhalb von Fischtreppen verboten.

12. Eisstockbahnen dürfen nicht beschädigt werden.

13. Parken: Im Bereich Schmausmühle darf nur auf den Parkplätzen geparkt werden. Das Betriebsgelände darf nicht befahren werden.

14. Das Fangbuch: Das Fangbuch bietet wichtige Hinweise für den Fischbesatz. Es ist gewissenhaft zu führen. Die Eintragungen sind mit Kugelschreiber vorzunehmen. Alle Fische sind sofort nach dem Fang mit dem Datum, der genauen Länge und der Gewässerstrecke in die entsprechende Spalte einzutragen. Das Gewicht kann zuhause nachgetragen werden.

Zuwiderhandlungen gegen die Vereinsvorschriften

Bei jeglichen Zuwiderhandlungen gegen gesetzliche oder Vereinsvorschriften erfolgt der sofortige Entzug der Jahreskarte durch den Kontrolleur. Über weitere Maßnahmen entscheidet die Vorstandschaft in der Regel in einer darauffolgenden Sitzung.

Wichtig: Bei schweren Verstößen kann der generelle Ausschluss aus dem Verein erfolgen!

Arbeitseinsätze

Der Verein lebt von aktiven Mitgliedern. Mit der Mitgliedschaft verpflichten sich die Jahreskarteninhaber sich an Arbeitseinsätzen zu beteiligen. Ein normaler Jahreskarteninhaber leistet mindestens 15 Stunden, ein Rentner mindestens zehn Stunden. Nichtgeleistete Arbeitsstunden werden mit zehn Euro pro Stunde als Arbeitsdienstausgleich berechnet.